Montag, 29. März 2010

Charmeoffensive gegen Kriegsmüdigkeit








Wie ein Papier des CIA verrät, können wir uns in Europa bald auf eine Charmeoffensive Obamas einstellen.
Da man wohl Angst hat das die Europäer keine wirkliche Lust haben weiter in Afghanistan Krieg zu spielen, hat die CIA "Vorschläge" gemacht wie man dem Ganzen entgegen wirken kann.

„Öffentliche Gleichgültigkeit erlaubt es Politikern, die Wähler zu ignorieren“, schreibt eine Analysegruppe des  US-Geheimdienstes CIA. Na ist das nicht schön, aber im Grunde ja nix Neues. Das Politiker ihre Wähler ignorieren ist ja so sicher wie das Amen in der Kirche. Schlimm daran finde ich eher das jetzt schon andere Länder unseren Politikern sagen wann sie die Wähler ignorieren sollen :) Dieser Satz macht das sehr schön deutlich.
„Kanzlerin Merkel, die bisher nur zurückhaltend politisches Kapital für Afghanistan verwendet hat, könnte im Vorfeld der Wahl noch zögerlicher werden.“ Deshalb schlagen sie eindeutige Propagandabotschaften vor, um „einen Frühling und Sommer mit höheren militärischen und zivilen Opfern“ akzeptabler zu machen.
Uns soll also mal wieder eingeredet werden das die Freiheit unserer Nation am Hindukusch verteidigt wird.
Da wird also einiges auf uns zu kommen diesen Sommer. Doch wer ein bissel aufgepasst hat weiß ja das Militäroffensiven im Nahen Osten immer im Frühling beginnen. Das hat ganz pragmatische Gründe, da ist es noch nicht so heiß und die Truppen verlieren nicht so schnell ihre Motivation. Ich würde mir wünschen das die Zivilisten in Europa auch nicht so schnell ihre Motivation verlieren und dem Amis sagen was sie wo sie sich ihren Bullshit hinstecken können.
Das geleakte Papier kann man auf WikiLeaks nachlesen.

Mittwoch, 10. März 2010

Parlamentswahl in Birma









In Birma soll soll es nach 20 Jahren wieder Parlamentswahlen geben.
Wer jetzt glaubt na das ist doch mal ein Fortschritt, muss sich leider eines bessern belehren lassen. Die herrschende Junta macht natürlich auch die Wahlgesetze. Die Nationale Liga für Demokratie (NLD) soll erstmal ihre die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi aus der Partei ausschließen, um überhaupt zu den Wahlen zugelasen zu werden. Die haben da mal schnell ein "Gesetz" erlassen, das niemand der eine Gefängnisstrafe verbüßt hat an den Wahlen teilnehmen darf. Suu Kyi ist die Vorsitzende der NLD und hat die letzten 14 Jahre im Gefängnis oder unter Hausarrest verbracht. Die letzte Wahl 1990 hat die NLD klar gewonnen, aber die Junta hat die Wahlen nicht anerkannt.
Das ganze ist ein Schlag ins Gesicht der NLD und von freien Wahlen kann nicht die Rede sein.
Die "Wahlen" soll im Oktober oder November statt finden. Gleich wie die Wahlen verlaufen behält sich die Junta wichtige Regierungpositionen und ein Viertel der Parlamentssitze vor.
Man kann also davon ausgehen das sich nichts ändern wird, jedenfalls nicht zum bessern.

Kleiner Gedankenanstoß: Versucht euch mal vorzustellen wie lange 14 Jahre Gefängnis in Birma sind, unter der Fuchtel dieser Militärjunta. Wie lange 20 Jahre ohne Wahlen sind.
zum Vergleich: Helmut Kohl hat Deutschland 18 Jahre regiert und das kam mir schon wie eine Ewigkeit vor.
Überlegt mal was ihr vor 20 Jahren gemacht habt und jetzt sagt mir das ihr euch nicht alt vorkommt ;)

Dienstag, 9. März 2010

FDP-Politiker wechselt zur SPD












Es gibt doch noch ein paar Leute in der FDP die ihren Verstand nicht vor lauter Regierungsgeilheit
beim Bundestagspförtner abgegeben haben. Wer hätte das gedacht, das man in diesem ganzen geistigen Dünnpfiff den die FDP so verzapft doch noch Leute dort findet die noch nicht vollkommen von Westerwelle assimiliert worden sind.
Wenn jetzt auch noch mehr FDP Politiker den Schneid haben, Westerwelle und seiner Politik mal gehörig dem Arsch, ups ich meinte natürlich Marsch zu blasen, steht unser doch so selbst verliebter Außenminister bald alleine da....ach *seuftz*...man wird ja wohl noch Träumen dürfen ;)

Montag, 8. März 2010

Me and the Big Guy

Nothing to say, just watch and have fun :)

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Reife Leistung

FDP ( Westerwelle ) bashing darf natürlich auch hier nicht fehlen.
Volker Pispers haut mal wieder einen Seitenhieb raus der seinesgleichen sucht :)
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Verbot von Internetcafés in China













Der Abgeordnete Yan Qi forderte vor dem Nationalen Volkskongress das Verbot privater Internetcafés.
Seiner Meinung nach seien die privaten Internetcafés an vielen sozialen Problemen Schuld und eine Art Krankheit fürs das ja soo soziale China^^.
Es gibt in China ca. 81.000 Internetcafés, die zum größten Teil auch schon in Staatlicher Gewalt sind.
Die wenigen privaten Internetcafés werden auch jetzt schon staatlich kontrolliert und man muss sich auch da Namentlich anmelden. Immer wieder werden private Cafés´s in Massen geschlossen, da sie angeblich nicht ihrer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber nicht nachkommen.
Als Reaktion auf diese Ansprache haben sich gleich mal ein paar Häcker ans Werk gemacht und die Webseiten einer Restaurantkette down gebracht die Herrn Yan Qi gehört.